Junkers Jumo 211

Junkers Jumo 211 Baumuster

Der Jumo 211 wurde in den Jahren 1934-1944 mit einer Gesamtstückzahl von 68248 gebaut. Damit war der Jumo 211 der meistgebaute deutsche Flugmotor im 2. Weltkrieg. Leider kenne ich heute keinen einzigen laufenden Motor, der es bis in die heutige Zeit überlebt hätte. Die Firma Junkers hatte schon Erfahrung mit der Einspritzung von Schweröl bei den Jumo 204 und Jumo 205 sowie bei der Benzineinspritzung beim Jumo 210 G. Der Jumo 210 G war auch der erste in Großserie gebaute Benzin-Flugmotor mit Einspritzung.

Baugruppen


  • Untersetzungsgetriebe
  • Technische Daten Jumo 211

     Benennung  A-1  A-2  A-3  B-1  C-1  D-1  G-1  H-1  F-1  J-1  F-2  J-2
     Startleistung in PS  1000  1200  1000  1200  1000  1200  1200  1200  1350  1420  1350  1420
     n. Kurbelwelle/min  2200  2300  2200  2400  2300  2400  2400  2400  2600  2600  2600  2600
     n. Luftschraube/min  1420  1490  1420  1430  1490  1550  1430  1550  1420  1420  1420  1420
     Motoruntersetzung  1,55:1  1,55:1  1,55:1  1,68:1  1,55:1  1,55:1  1,68:1  1,55:1  1,83:1  1,83:1  1,83:1  1,83:1
     Ladedruck bei Startleistung in ata  1,20  1,38  1,20  1,35    1,35  1,35  1,35  1,40  1,40  1,40  1,40
     Gewicht in kg +-3%  615  615  615  650  585  660  690  690  720  720  720  720
     Länge des Motors  1745  1745  1745  1745  1769  1745  1745  1745  2172,5  2172,5  2172,5  2172,5
     Breite des Motors  804  804  804  804  804  804  804  804  804  804  804  804
     Höhe des Motors  1059  1059  1059  1059  1050  1059  1059  1059  1059  1052,5  1059  1052,5
     Ventilhub: Einlaß  18,2  18,2  18,2  17,2    17,2  17,2  17,2  15,5  15,5  15,5  15,5
     Ventilhub Auslaß  18,0  18,0  18,0  17,0    17,0  17,0  17,0  15,5  15,5  15,5  15,5
     Einlaß öffnet  11° v. o. T.  11° v. o. T.  11° v. o. T.  15° v. o. T.    15° v. o. T.  15° v. o. T.  15° v. o. T.  30° v. o. T.  30° v. o. T.  30° v. o. T.  30° v. o. T.
     Einlaß schließt  42° n. u. T.  42° n. u. T.  42° n. u. T.  46° n. u. T.    46° n. u. T.  46° n. u. T.  46° n. u. T.  42° n. u. T.  42° n. u. T.  42° n. u. T.  42° n. u. T.
     Auslaß öffnet  52° v. u. T.  52° v. u. T.  52° v. u. T.  46° v. u. T.    46° v. u. T.  46° v. u. T.  46° v. u. T.  70° v. u. T.  70° v. u. T.  80° v. u. T.  80° v. u. T.
     Auslaß schließt  30° n. o. T.  30° n. o. T.  30° n. o. T.  31° n. o. T.    31° n. o. T.  31° n. o. T.  31° n. o. T.  46° n. o. T.  46° n. o. T.  56° n. o. T.  56° n. o. T.
     Ventilspiel: Einlaß  0,8  0,8  0,8  0,8    0,8  0,8  0,8  0,5  0,5  0,5  0,5
     Ventilspiel: Auslaß  1,0  1,0  1,0  1,0    1,0  1,0  1,0  0,5  0,5  0,5  0,5
     Einspritzbeginn  60° n. A. T.  60° n. A. T.  60° n. A. T.  60° n. A. T.    60° n. A. T.  60° n. A. T.  60° n. A. T.  30° n. A. T.  30° n. A. T.  30° n. A. T.  30° n. A. T.
     bestimmt für Flugzeugmuster He 111 E und F, H-1und H-2, Ju 87 B-1 und R-1 Ju 88 A-1 u. A-5   He 111 H-3, H-4, H-5, Ju 87 B-2 u. R-2 Ju 88 A-1 u. A-5 He 111 H-3, H-4, H-5, Ju 87 B-2 u. R-2 He 111 H-6 Ju 88 A-4, Ju 87 D-1 He 111 H-6 Ju 88 A-4, Ju 87 D-1

    Quelle: Außensicherungen Farbkennzeichnungen Baumuster-Unterschiede am Jumo 211 A bis J, Ausgabe Januar 1944, mit freundlicher Unterstützung von Luftarchiv Hafner

    Vergleichsliste Baugruppen des Jumo 211

    Beschreibung A-1 A-3 B D G H F u. J-1 F u. J-2 N u. P
                       
    Motorgehäuse 9-211.100 9-211.104 9-211.102 9-211.102 9-211.106 9-211.106 9-211.107 9-211.109 9-211.109
    Kurbelwelle 204 202 208 207 212 213 211/215² 215 215
    Hauptpleuelstange 223 224 224 224 225 225 228/239² 239 239
    Nebenpleuelstange 232 232 232 232 233 233 233/270² 270 270
    Kolben 240 240 242 242 244 244 245 245 245
    Laufbüchse 300 300 303 303 304 304 304 304 304
    Zylinderkopf m. Steuerung rechts 400 404 402 402 405 405 406/408² 408 408
    Zylinderkopf m. Steuerung links 410 414 412 412 415 415 416/418² 418 418
    Apparateteil 530 534 533 532 537 536 539 520 520
    Schaltgetriebe 544 544 542 542 547 547 548/552² 552 552
    Einspritzpumpen-Antrieb 555 555 555 555 555 555 557 557 557
    Kondensatpumpe             590/596² 596 596
    Öldruckpumpe 600 600 602 602 603 603 603 603 603
    Ölrückförderpumpe 610 610 612 612 613 613 615 615 615
    Ölrückförderpumpe links 620 620 622 622 623 623 623 623 623
    Ölrückförderpumpe rechts 630 630 632 632 633 633 633 633 633
    Ölfilter 640 640 642 642 644 644 644 646 646
    Kühlstoffpumpe 653 653 653 653 656 656 591/597² 597 597
    Lader 663 663 662 662 662 662 666 668 668
    Ladedruckregler 675 675 678 678 679 679 744/745 9-2243 A-1 9-2243 A-1
    Einspritzung 680 680 682 682 683 683 684 688 688
    Gestänge zur Drosselregulierung/Stoppeinrichtung 693 693 694 694          
    Untersetzungsgetriebe 700 700 702 700 704 703 705 705 705
    Rohrleitungen 724 724 722 722 726 726      
    Rohrleitungen 211 F u. N             730 732 732
    Rohrleitungen 211 J u. P             731 733 733
    Zündung mit Funkabschirmung 670 670 673 673 760 760 765/766 765/766 765/766
    Schwungkraftanlasser         775 775 775 775 775
    Luftschraubenregleranlage             780 780 780
    Teile für den zweiten Zusammenbau 800 800              
    Blindverschlüsse zum Verschliessen der Anschlüsse 810 810 812 812 813 813      
    Mitzuliefernde Teile 820 820 820 820 824 824 823 823 823
    Ausgleichsbehälter mit Dampfluftabscheider 832 832 832 832 833 833      
    Einspritzpumpen-Aufhängung 860 860 860 860 862 862 863 863 863

    ² die gekenzeichneten Baugruppen sind zusätzlich vom Motor F und J-2 Motor übernommen. Einzelbestellungen hiernach nur, wenn diese Baugruppe bereits im Motor eingebaut ist. Beim Austausch der vollständigen Baugruppe sind nur die gekennzeichneten Baugruppen zu berücksichtigen.

    Weitere Aufstellungen soll einen kurzen Hinweis auf die wesentlichen Unterschiede der einzelnen Baumusterausführungen des Jumo 211 geben

     A-1  A-2  A-3  B-1  D-1  G-1  H-1  F-1  J-1  F-2  J-2
    Baugruppe: Kurbelgehäuse
    6 Paßbüchsen (Zentrierung Haube-Motorgehäuse) 14 Paßbüchsen (Zentrierung Haube-Motorgehäuse)
    z.T. Gehäuse ohne Paßbüchsen zwischen Gehäuse und Haube   z.T. Federringe für Befestigung der Wasserführung Sechskantschrauben und Federringe zur Befestigung der Wasserführung
      z.T. Wasserführung mit verbreiterter Dichtfläche Wasserleiste um 2 mm vorgezogen, neue Wasserführung
      Kurbelgehäuse verstärkt für verstärktes Triebwerk
    Restiboldichtungen. Bei Überholungen rückwirkend gegen Buna - Dichtung austauschen Buna Dichtungen
    2 Stück der Paßbüchsen (Zentrierung Haube-Motorgehäuse) als Hilfspunkte für Verkleidungsbefestigung ausgebildet 6 Stück der Paßbüchsen (Zentrierung Haube-Motorgehäuse) als Hilfspunkte für Verkleidungsbefestigung ausgebildet
    Heißöse (langes Auge) Heißöse nicht abschraubbar, dient als Mutter für Paßbüchsen (rundes Auge)
    Musterschild auf der Haube angeordnet, Motor-Nummerierung nach festgelegter Nummernreihe für jedes einzelne Herstellerwerk Musterschild am Kurbelgehäuse angeordnet, Motor-Nummerierung erfolgt bei den einzelnen Motorenherstellerwerken, jeweils von 1ab
    Verst.-Stiftschrauben für Getriebedeckel von M8 auf M9x1 Verst.-Stiftschrauben für Getriebedeckel von M8 auf M10x1,5 Stiftschrauben für Getriebedeckel auf M11x1,5 verstärkt
    Kühlstoff-Hauptstrom-Austritt an der Wasserleiste (zum Ausgleichsbehälter) 2x N.W. 42 für Zellenanschluß
      vergrößerte Lagerbohrung entsprechend Verstärkung der Kurbelwelle
      z.T. Gehäuselager mit harter Bleibronze Gehäuselager mit weicher Bleibronze z.T. Gehäuselager mit weicher Bleibronze Gehäuselager mit harter Bleibronze
      vorderer Abschlußdeckel verstärkt zusätzliche eine Stiftschraube
      Ölsammeldeckel mit geändertem Anschluß für Druckölleitung
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Kurbelwelle
    Unverstärkte Welle Kerbverzahnung 36/40 Ø verstärkte Welle mit Entlastungsnuten, Kerbverzahnung 45/50 Ø Kurbelwelle weiter verstärkt (Lager-Ø 86/100) ohne Entlastungsnuten, Kerbverzahnung 50/55 Ø
    Unverstärkte Welle mit Entlastungsnuten und Kerbverzahnung 40/45 Ø bei Überholungen Wellen nitrieren Kurbelwelle nitriert und mit Gegengewichten
      z.T. Verschlußdeckel mit Stützfüßen Verschlußdeckel mit Stützfüßen
    Wellen bei Überholungen nachnuten. Ausgeschlagene Kerbverzahnungen nacharbeiten auf 37/41 Ø

    z.T. verstärkte Welle ohne Entlastungs-nuten, Kerbverzahnung 36/40 Ø oder 45/50 Ø

    z.T. Wellen mit verkleinerter Auskesselung   Kurbelwelle mit 6 Gegengewichten. Fertigung wird auf 8 Gegengewichten umgestellt (austauschbar) Kurbelwellen mit 8 Gegengewichten
    Ritzel für Untersetzungsgetriebe 40 Zähne, Stirnrad 62 Ritzel 38 Zähne, Stirnrad 64 Ritzel 40 Zähne, Stirnrad 62 Ritzel 38 Zähne, Stirnrad 64 Ritzel 40 Zähne, Stirnrad 62 Ritzel 36 Zähne, Stirnrad 66 Ritzel 36 Zähne, Stirnrad 66
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Haupt- und Nebenpleuelstange
      Der Verstärkung der Kurbelwelle angepaßt (kürzere Grund- und Kurbellager) Der Verstärkung der Kurbelwelle angepaßt (größere Lagerdurchmesser 89/100) Verstärkung der Pleuelstange am Pleuelkopf und feste Kolbenbolzenbüchse
      z.T. unverstärkte Pleuelstangen für verstärkte Kurbelwelle Hauptpleuelstangen nicht rechtsseitig angeordnet. Bei Grundüberholungen durchführen. z.T. Hauptpleuelstangen rechtsseitig angeordnet. Bei Grundüberholungen Änderung durchführen. Hauptpleuelstangen rechtsseitig angeordnet
      Nebenpleuel auf dünner Zwischenschale gelagert
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Kolben
    Kolbenbolzen 28/38 Ø verstärkte Kolbenbolzen 25/38 Ø Kolbenbolzen auf 24/40 Ø verstärkt Dünnwandiger Kolbenbolzen 28/40 Ø
      Kolbenkörper mit vergrößertem Kolbenbolzenauge. Kolbenbolzenbüchse auf 40/49 Ø verstärkt
    Kolbenringe 3,5 mm hoch Kolbenringe 3 mm hoch
      z.T. Klobenringe Omo-Ausführung
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Laufbüchsen
    Zuganker mit elestischer Bundmutter Verlängerte Zuganker mit höherer elastischer Bundmutter  
    Bei Überholungen nacharbeiten. Zuganker mit größerer Dehnstrecke zwischen den Bunden.   Laufbüchsen wegen verstärkter Kurbelwelle um 2 mm gekürzt. Außen hart verchromt und Kurbelseitig mit Wulst.
      Bei Auslauf der Serie wurde Zugankergewinde auf Mutterseite gerollt. Zugankergewinde auf Mutterseite gerollt. Zugankergewinde beiderseitig gerollt.
    Laufbüchse mit 45° Sitz für Zylinderdichtung Laufbüchse mit 55° Sitz für Zylinderdichtung
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Zylinderkopf
    Lage der Zündkerzen. Ansicht von oben.
    Lage der Zündkerzen am Jumo 211 A-1, A-2, A-3 Lage der Zündkerzen am Jumo 211 B-1, D-1, G-1 und H-1 Lage der Zündkerzen am Jumo 211 F-1, J-1, F-2, J-2
      verstärkte Einlaß- und Auslaßschwinghebel mit Einstellschraube und Kugelstück, größere Rollen-Ø. 18 statt 17 Nadeln im Rollenlager
    Schwache Schwinghebel mit ovalem Erleichterungsloch. Bei Überholungen austauschen. verstärkte Schwinghebel mit Erleichterungsloch. Bei Überholungen Erleichterungsloch an den Kanten nachpolieren. Schwinghebel ohne Erleichterungsloch
      z.T. Schwinghebel mit verstärktem Auge
    ohne Spritzrohre rundes Spritzrohr mit Einlaufkrümmer ovales Spritzrohr und Schottwand im Zylinderkopf eingegossen. (bei Überholungen gegen runde austauschen. runde Spritzrohre mit vergrößertem Spritzlöchern verstärkte Spritzrohre
    Sicherung der Zündkerzeneinsätze durch Zylinderstift Sicherung der Zündkerzeneinsätze durch Gewindespreizring bessere Sicherung für Zündkerzeneinsatz (Gewindering). Sicherung hat Linksgewinde. Kerzeneinsatz aus Stahl.
    Ölwanne mit Gewindelöchern für Abstellfüße M18X1,5 Ölwanne mit Einschraubstück für Abstellfüße M12X1,5
      verstärkte Auslaßventilkegel mit 1,3 g metall. Natrium gefüllt. Schaft 12Ø verstärkte Auslaßventilkegel mit 4,7 g metall. Natrium gefüllt. Schaft 14Ø Auslaßventil mit vergrößertem Kühlraum
      Auslaßventilkegel mit 45° Sitz
      Ventilsitz eingewalzt geänderte Auslaßventilführungsbüchse, Ventilsitz eingebördelt oder verstemmt (Auswechseln der Ventilsitze nicht möglich)
      verlängerte Stiftschrauben zur Befestigung der Rückstrahldüsen
      Schraubstutzen für Schlauchleitung zur Nockenwellenschmierung
    gestufter Federteller. Geänderte Innenfeder neue Innen- und Außenfeder, neuer Federteller Feder aus Chrom-Siliziumstahl (Poldi)
    Befestigung der Zylinderkopf-Verschlußdeckel durch Stiftschrauben Befestigung der Zylinderkopf-Verschlußdeckel am Zylinderkopf durch Stiftschrauben, an den ÖLwannen durch Sechskantschrauben
      geänderter Ansaugkrümmer für neue Einspritzpumpenaufhängung
      Kupplungsstück in linker Nockenwelle für Kühlstoff-Nebenstrom--Zahnradpumpe geändert.
      Anschluß für Kraftstoffentlüftung am Verteilerflansch geändert.
      Verschlußdeckel neu Verstärkung des Verschlußdeckels
      bessere Sicherung der Druckschraube am Schwinghebel
      Federsitze verstärkt
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Apparateteil
      verstärkter Laderantrieb mit Ölspritzring für Anlasser   neue Anlasserwelle
    geänderte Gehäuse: Gußstücke verwendbar für A-D Gehäuse geändert für den möglichen Anbau des vergrößerten 211 F-Laders Tropfölventil für Laderschmierung Zumeßpumpe für Laderschmierung
      neues Gehäuse mit eingegossenen Ölkanälen
    gleichmäßige Schraubenlochverteilung am Anlasserflansch um 5 ° Edul gegen Horizontale versetzt gleichmäßige Schraubenlochverteilung am Anlasserflansch um 20 ° Edul gegen Horizontale versetzt
      Lagerbüchse im Anlaßwellenlager als Flanschbüchse ausgebildet
      Zähnezahl des Kegelrades von 31 auf 33 geändert. Verstärkung der Ritzelwelle und Änderung der Ölführung und Fliehkraftkupplung. Kegelrad von Anlaßwelle getrennt, Zwischenrad für Drehzahlgeber 18 Zähne.
      Zwischenwelle und Stirnrad für Luftschraubenreglerantrieb verstärkt.
      zusätzliche Schraube für Ölsammeldeckelbefestigung.
      Rückölkrümmer verstärkt.
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Schaltgetriebe
    Schaltgetriebe mit Handverstellung Schaltgetriebe mit automatischer Umschaltung bei ca. 2,5 km von Boden- auf Höhenlader sowie Handschaltung von Automatik auf Bodenlader oder umgekehrt. wie 211 B/H, jedoch Umschalthöhe bei ca. 3 km. Stirnräder im Schaltgetriebe und Ritzelwelle für größeren Lader verstärkt. Abhängig vom Gashebel bei p.L. ca. 0,85 ata Umschaltung auf Bodenlader
    Einführung des Rollenkäfigs im Freilauf bei Überholung Freilauf mit Rollenkäfig verbreiteter Rollenkäfig. Neuerdings Rollenkäfig mit Preßstoffeinsätzen.
      Schaltgetriebe verstärkt, Schiebemuffe mit Trapezgewinde
    Im Hebelauge Kugelbüchse für 6 mm Bolzen-Ø zum Gestängeanschluß Im Hebelauge Kugellager für 5 mm Bolzen-Ø zum Gestängeanschluß
    Übersetzungsverhältnis bezogen auf Kurbelwelle
    Höhenlader 5,5 km = 11,375 nkw
    Bodenlader= 7,853 nkw
    Übersetzungsverhältnis bezogen auf Kurbelwelle
    Höhenlader 5,5 km = 12,4:1 nkw
    Bodenlader= 8,8:1 nkw
    Zähnezahl der einzelnen Räder:
    Bodenladerrad 85 Zähne, Gegenrad 23 Zähne
    Höhenladerrad 91 Zähne, Gegenrad 17 Zähne
    Kegelritzel 16 Zähne, Gegenrad 34 Zähne
    Zähnezahl der einzelnen Räder:
    Bodenladerrad 88 Zähne, Gegenrad 20 Zähne
    Höhenladerrad 93 Zähne, Gegenrad 15 Zähne
    Kegelritzel 13 Zähne, Gegenrad 15 Zähne
      Ritzelwelle auf Wälzlager gelagert
    Ortlinghauskupplung mit 7 Innen- und 8 Außenlamellen Ortlinghauskupplung mit 10 Innen- und 11 Außenlamellen und Druckscheibe verstärkt
      automatische Überdrehzahl-Sicherung fällt weg
      Verschlußdeckel und Drehschieberdeckel getrennt Verschlußdeckel und Drehschieberdeckel aus einem Stück.
      Regleröl vom Feinfilter.
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Einspritzpumpenantrieb
    Bei Überholung rückwirkend Kupplungshülse mit zweiter Sicherungsschraube Antriebswelle verstärkt und gekürzt, Antriebshülse entsprechend verstärkt, hierdurch Erweiterung des Verkleidungsrohres, Verlegung der Abdichtung nach innen.
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Kühlstoffpumpe
      Welle und Lagerung durch verlängerten und verstärkten Kupplungsbolzen geändert Pumpe für Preßwasserkühlung und zusätzliche Nebenstrompumpe Kühlstoffpumpe mit Wälzlagerung und Wasserschmierung und Einführung der Wellenabdichtung (Simmerring-Abdichtung)
    Hauptstromeintritt-Anschluß am Pumpenflansch N.W.65 Hauptstromeintritt-Anschluß am Pumpenflansch N.W.58
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Kondensatpumpe
      Kondensatpumpe mit Ölschmierung Kondensatpumpe mit Wasserschmierung umgestellt. Neue Abdichtung und neue Zahnräder
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Öldruckpumpe
      Druck- und Frischöl-Krümmer strömungstechnisch verbessert   neuer Druckölkrümmer
      Fördermenge durch Verbreiterung der Zahnräder um 18% vergrößert.
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Ölrückförderpumpe
      Fördermenge der apparateseitigen Pumpe durch Verbreitung der Räder um 6 mm größer Fördermenge beider Pumpen durch Verbreiterung der Zahnräder um weitere 18% vergrößert
      Das Getriebe für den Pumpenantrieb wird als Rückölpumpe herangezogen (10% Mehrförderung)
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Ölrückförderpumpe im Zylinderkopf
      Fördermenge durch Verbreiterung der Zahnräder um weitere 18% vergrößert
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Ölfilter
    Einfach-Spaltfilter Zwillings-Spaltfilter Knecht oder E.C. Spaltfilter ohne Schlammsammler Spaltfilter neu und ohne zusätzliches Feinfilter. Spaltfilter mit Schlammsammler
      Innerhalb der Baureihe außenliegende Walzen-Kupplung nach innen verlegt (Ratschenhebel) Kupplung der Filterwalzen durch Zahnräder im Filterinnern
    Gewindeloch Abstellfuß im Filtergehäuse M22X1,5 Gewindeloch für Abstellfuß mit Stahleinschraubstück
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Lader
    Behelfsmäßige Schnelltankentleerung M16X1,5 bzw. M18X1,5 Schnelltankentleerung Flanschanschluß 28 Ø Einführung des Einschraubstückes. Neuer Lader. Ladeluftentnahme N.W.20. Gewindeanschluß um 90° nach hinten gedreht.
    Nebenauslaß am Ladedruckstutzen N.W.25 geändeerte Lage N.W.32
    Lagerung für Laderlaufradwelle in Gleitlagern Lagerung auf Wälzlager
      Stecker für Anlaßzündkabel und Zündschalter an den Zündmagneten Stecker für Anlaßzündkabel und Zündschalter am Lader Stecker für Anlaßzündkabel und Zündschalter an den Zündmagneten Stecker für Anlaßzündkabel und Zündschalter am Lader
      Leerlaufventil am Luftrohr Lager mit vergrößerter Spirale und Leerlaufdrossel
      Schmierung des Querlängskugellagers im Spiralgehäuse
    Drosselschieber mit Leerlaufschraube und Volllastanschlagschraube neuer Drosselschieber nur mit Leerlaufanschlagschraube, Vollastanschlag liegt am Füllstück
      Vorsatzläufer und Laufrad verstärkt. Neuer Dreifußflansch, Verlegung des Führungslagers vom Dreifußflansch nach Spiralgehäuse. Fortfall des Tropfventils für Lagerschmierung.
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Ladedruckregler
    211.675.000 211.678-000 211.679-000 2243 A-1/A-2
    einfach wirkende Kolben Doppelt wirkende Kolben  
    ohne Schleppverstellschalter elektrischer Schleppverstellschalter  
    Anschluß DUZ-Gestänge   mit eingebauter Nockenwelle, Hebeldifferential und Höhenladerrückschalter
      Überfettungsschieber größeres Spiel. Kopfschraube statt Stiftschraube an Anbauflansch. 0,1 mm mehr Spiel im Durchmesser des Dosenfedertellers. Gabelstück der Neigungsverstellung Spiel vergrößert. Ölfilter neue Ausführung.
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Einspritzung
    Stoppeinrichtung: Anschlußhebel mit wahlweisem Anschluß bei 50 und 70 Radius (innerhalb 180° umsteckbar) Hebelradius 500 mm (innerhalb 120° umsteckbar
    Kugelbüchse im Anschlußauge für 6 mm Bolzen-Ø Anschlußauge Kugellager für 5 mm Bolzen-Ø
    Winkelanschlag von Normal in Stopp 60° Winkelanschlag von Normal in Stop Winkelanschlag 30° gegenüber 211 A bis H geänderte Lage
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Untersetzungsgetriebe
      Befestigungsschrauben für Flanschlager von M8 auf M10 verstärkt
      Verlängerte Propellerwelle (um 70 mm). Getriebedeckel gewölbt. Getrieberäder verbreitert.
    Getriebe-Untersetzung 1:1,55 (Ritzel 40 Zähne : Stirnrad 62 Zähne) 1:1,68 Ritzel 38 Zähne : Stirnrad 64 Zähne 1:1,55Ritzel 40 Zähne : Stirnrad 62 Zähne 1:1,68 Ritzel 38 Zähne : Stirnrad 64 Zähne 1:1,55Ritzel 40 Zähne : Stirnrad 62 Zähne Getriebe-Untersetzung 1 : 1,833 (Ritzel 36 Zähne : Stirnrad 66 Zähne)
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Rohrleitungen
      Besondere Steigleitung (Druckschmierstoff) mit Abzweigstellen
    Manometeranschluß für Kraftstoff an der Kraftstoff-Förderpumpe mittels Ringanschluß Manometeranschluß für Kraftstoff, Gewindestutzen am Laderrohr befestigt
    Manometeranschluß für Ladeluft am vorderen Luftrohr-Doppelkrümmer im V der Zylinderköpfe Manometeranschluß für Ladeluft auf Apparateseite verlegt (Nähe der Verneblerleitung)
      Schmierstoff-Filter für automatisches Schaltgetriebe in der Druckölleitung
      Schmierstoff-Filter in der Druckleitung für Ladedruckregler und Kraftstoff-Förderpumpe
      Schmierstoff-Filter in der Drucköl-Leitung zur Einspritzpumpe geänderte Lage (Zylinderkopf- Ölwanne)
    direkte Ölzuführung zum Lader(Kaltstart). Umbau bei Überholung wie 211 A 1-3, jedoch Leitungsanschluß geändert
    Leckleitung an der Luftleitung   neue Luftleitung ohne Leerlaufventil, dafür Leerlaufdrossel am Lader angebaut
    Laderohrverbindungen vom Lader zu den Motorzylindern geschlossen Ladeluftverbindung unterbrochen zur Zwischenschaltung eines Ladeluft-Kühlers   Ladeluftverbindung unterbrochen zur Zwischenschaltung eines Ladeluft-Kühlers
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Zündung mit Funkabschiermung
    Funkentstörung normal UKW-Funkentstörung
    Beru-Zündkerzen F 220/a 19 m (Glimmerkerzen) Beru F240 A 38 Steinkerze oder Bosch DW 240 ET 9 Steinkerze
    Zündmagnete GE 12 BRS 162/163 2 Zündmagnete GE 12 CRS 191

    1 Zündmagnet GE 12 CRS 194/195 (9-4035 N)
    1 Zündmagnet M 2 GE 12 CRS 196 (9-4035 P) oder
    1 Zündmagnet GE 12 DRS 195 (9-4035 N 2)
    1 Zündmagnet M 2 GE 12 DRS 196 (9-4035 P 2)

    Zündverstellung durch Schleppverstellschalter bei 1200 +- 50 U/min und durch Kupplung-Selbstversteller bei ca. 700 U/min Durch Schleppschalter kurz nach Leerlauf durch Kupplungsversteller bei 110 bis 1500 U/min
      Schleppschalter SSH 47 in Zelle Schleppverstellschalter SSH 47 am Motor
      Magnetzünderantrieb mit Novotexscheibe Magnetzünderantrieb mit Gummiklotz
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Einspritzpumpen-Aufhängung
      verbesserte Aufhängung verbesserte Aufhängung, jedoch Pumpe verlegt
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Kraffstoff-Förderpumpe
    Kraftstoff-Doppelpumpe 9-2017 hoher Druck (1 bis 1,5 atü) doppelter Kraftstoffweg wie 211 A-D oder Doppelzahmradpumpe 9-2135 hoher Druck (1-1,5 atü) doppelter Kraftstoffweg 9-2017 oder 9-2135 niedriger Druck (0,3 bis 0,5 atü) einfacher Kraftstoffweg
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Einspritzpumpe
    9-2009 A-0 9-2009 D-1 9-2021 A-2, A-3 9-2021 E-1, E-2
    Einspritzpumpe ohne wärmedichtes Reglergehäuse (30 lt. Einspritzpumpe ohne el. Anreicherung) Einspritzpumpe für erhöhte Förderleistung mit wärmedichtem Reglergehäuse (30 lt. Einspritzpumpe mit el. Anreicherung) neue verbesserte Einspritzpumpe mit größeren Konturen (Einheitspumpe 2021)
    mit Druckhaltepumpe ohne Druckhaltepumpe
    Entlüfter am Apparategehäuse (bei Überholung Umbau des Entlüfters wie 211 B-H). Entlüfter abgeschirmt Entlüfter mittelbar an der Einspritzpumpe angebaut verbesserter angebauter Zentrifugalentlüfter
    kein Induktiv-Geber für Verbrauchsmessung Induktiv-Geber für Verbrauchsmessung rückwirkend bei Überholung mit Induktiv-Geber für Verbrauchsmessung Induktiv-Geber mit geänderter Lage
      Kabelschwanz für elektrische Überfettung rückwirkend bei Überholung Überfettung über Volldruckhöhe elektrisch durch Kippschalter
      Zubringerpumpe 0,3 bis 0,4 atü Zubringerpumpe 1,2 bis 1,5 atü
      Verstärkung der Pumpenrückschlagsfeder. Öffnungsdruck beträgt 25 atü
     
    A-1 A-2 A-3 B-1 D-1 G-1 H-1 F-1 J-1 F-2 J-2
    Baugruppe: Einspritzdüsen
    9-2008 A-0 1130 cm³/min 9-2165 A-1 Durchlaß 1400 cm³/min 9-2165 A-2 Durchlaß 1700 cm³/min
      Einspritzdüse dreinutig Einspritzdüse sechsnutig
     
    Quelle: Jumo 211 A bis J, Außensicherungen, Farbkennzeichnungen und Baumuster-Unterschiede (Ausgabe Januar 1944), mit freundlicher Unterstützung von Luftarchiv Hafner
                                   
                 

    Jumo Einspritzpumpen

     

    Junkers Jumo 205

     

    Junkers Jumo 210G

     

    Junkers Jumo 211

     

    Junkers Jumo 213

         

    hier gibt es einen Überblick über alle 11 verschiedenen Versionen der Einspritzpumpen von Junkers 211/213 und Jumo 205

     

    ein Vorläufer, der uns bekannten Einspritzpumpen, ist die vom Jumo 204/205. Auch hier gibt es einen kleinen Einblick in die Technik.

     

    mit diesem Triebwerk begann in größeren Stückzahlen die Fertigung der Einspritzpumpen für Junkers Benzinmotoren.

     

    auf diesen Seiten werden die Einspritzpumpen vom Junkers Jumo 211 beschrieben, die Unterschiede der einzelnen Versionen erklärt.

     

    auf diesen Seiten werden die Einspritzpumpen vom Junkers Jumo 213 beschrieben, die Unterschiede der einzelnen Versionen, soweit möglich, erklärt.